Die meisten Sternbilder sind nur in bestimmten Monaten am Nachthimmel zu sehen. Ausnahme sind die zirkumpolaren Sternbilder, die das ganze Jahr über dem Horizont stehen. Wenn Sie Ihren Stern zu einer bestimmten Jahreszeit sehen möchten, achten Sie bei Ihrer Sterntaufe auf die Wahl des passenden Sternbilds.
Warum Sternbilder nur zu bestimmten Zeiten sichtbar sind
Im Laufe des Jahres wandert die Erde einmal um die Sonne. Je nach Jahreszeit steht die Sonne deshalb zwischen der Erde und bestimmten Sternbildern. Diese Sternbilder sind dann tagsüber am Himmel und gehen nachts unter. Weil es tagsüber zu hell ist, kann man sie in diesen Monaten nicht sehen. Ein halbes Jahr später stehen sie dafür hoch am Nachthimmel.
Zirkumpolare Sternbilder
Zirkumpolare Sternbilder stehen so nah am Himmelspol, dass sie nie untergehen. Ganzjährig gut sichtbar sind von Berlin aus Drache, Giraffe, Großer Bär, Kassiopeia, Kepheus und Kleiner Bär. Zum Kleinen Bären gehört der Polarstern, der Große Wagen ist ein Teil des Großen Bären. Von Sydney aus gilt das für Chamäleon, Fliege, Fliegender Fisch, Kleine Wasserschlange, Oktant, Paradiesvogel, Südliches Dreieck und Tafelberg.
So lesen Sie die Tabelle
Die Tabelle zeigt für alle 88 Sternbilder, in welchen Monaten sie um 22 Uhr Ortszeit zu sehen sind, für die Nordhalbkugel am Beispiel Berlin und für die Südhalbkugel am Beispiel Sydney. Ein Sternbild gilt in einem Monat als sichtbar, wenn sein Mittelpunkt an mindestens einem Tag mindestens 12° über dem Horizont steht, und als teilweise sichtbar, wenn nur einzelne seiner Sterne diese Höhe erreichen. Die Werte für Berlin gelten in guter Näherung für ganz Mitteleuropa.
Von Berlin aus sind 50 der 88 Sternbilder zumindest in einem Monat sichtbar. 35 Sternbilder des Südhimmels gehen hier nie weit genug auf. Sie finden sie in der Tabelle mit grauer Leiste am Nordhimmel.
Sichtbarkeit aller 88 Sternbilder
Keine Sternbilder für diese Auswahl.
